Warum wir NAO eingeführt haben

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geschrieben von Kai Sommer

veröffentlicht am 19. Dezember 2025

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Und warum wir unsere Konzeptphase seit sechs Jahren konsequent weiterentwickeln.

Kurzfassung in drei Sätzen

NAO ist aus Projektrealität entstanden, nicht aus Positionierungsdenken.

Wir haben sie eingeführt,

  1. weil Angebote - gerade an Kommunale Träger - selten vergleichbar waren und wir dies im Angebotsprozess vereinheitlichen wollten.
  2. weil zu viele Website-Projekte zu früh in die Umsetzung gingen und später teuer korrigiert werden mussten.
  3. weil wir es schlicht Leid waren, immer nur umzusetzen und zu sehen wie die Website dann oft nicht für Kunden und Projektpartner funktionieren.

Seitdem entwickeln wir NAO weiter, weil sich Märkte, Entscheidungsdynamiken und digitale Anforderungen verändern.

NAO war keine Idee. Es war eine Reaktion

Vor sechs Jahren haben wir begonnen, Projekte anders zu starten. Nicht aus strategischer Weitsicht. Sondern aus Frustration.

Zu viele Projekte liefen gleich ab:

  • gutes Team
  • saubere Umsetzung
  • moderne Technik

Und trotzdem:

  • Unzufriedenheit.
  • Reibung.
  • Nachbesserungen.

Nicht, weil jemand schlecht gearbeitet hätte. Sondern weil niemand am Anfang sauber entschieden hatte.

Das eigentliche Problem lag nicht in der Umsetzung Wir haben uns damals eine einfache Frage gestellt: Warum scheitern Projekte, obwohl alle ihr Bestes geben?

Die Antwort war unbequem.

Nicht das Design war das Problem. Nicht die Technik. Nicht einmal die Inhalte.

Das Problem war der Startpunkt. Zu früh gebaut. Zu wenig geklärt. Zu viele Annahmen.

Projekte starteten mit Bewegung nicht mit Richtung

Was wir immer wieder gesehen haben:

  • Zielbilder waren diffus
  • Prioritäten wechselten im Projekt
  • Texte entstanden während des Builds
  • Entscheidungen wurden vertagt, „bis man mehr sieht“
  • Jede Rückfrage öffnete neue Grundsatzdiskussionen

Das Projekt war in Bewegung. Aber nicht auf Kurs.

Viele dieser Probleme wirken im Alltag banal. Aber sie sind oft das erste Signal dafür, dass ein Projekt zu früh gestartet ist und zu spät entschieden wurde.

Der Wendepunkt: Klarheit vor Umsetzung

Irgendwann war klar: Wenn wir so weitermachen, werden wir entweder zynisch, oder ehrlich.

Wir haben uns für ehrlich entschieden. Also haben wir einen festen Schritt vor jede Umsetzung gesetzt. Nicht optional. Nicht „wenn Zeit ist“. Verbindlich.

So entstand NAO.

Was NAO von Anfang an sein sollte

NAO war nie als Beratungsprodukt gedacht. Sondern als Entscheidungsinstrument.

Ziel war nicht:

  • Ideen sammeln
  • Konzepte „schön“ machen
  • Diskussionen verlängern

Ziel war:

  • Klarheit herstellen
  • Entscheidungen vorbereiten
  • Verantwortung bündeln

Kurz: den Nebel vor dem Projekt auflösen.

Es ist ein strukturierter Schritt, der Klarheit schafft, bevor Verantwortung in Umsetzung übergeht.

→ Mehr dazu, wie diese Klarheit konkret entsteht: Termin vereinbaren

Warum Fixpreis von Anfang an dazugehört

Ein wichtiger Teil von NAO war von Beginn an der Fixpreis. Nicht als Preismodell. Sondern als Haltung. Fixpreis heißt:

  • klarer Rahmen
  • klare Erwartungen
  • klare Ergebnisse

Er zwingt zur Fokussierung. Auf beiden Seiten.

Und er filtert automatisch Projekte, die eigentlich noch nicht entscheidungsreif sind.

Kurzgesagt

Rückblickend folgt NAO genau diesem Muster:

  1. Projekte stocken. Kosten steigen. Frust entsteht.
  2. Das Problem liegt vor der Umsetzung.
  3. Fehlende Entscheidungssicherheit.

Konsequenz: Ein strukturierter, verbindlicher Schritt vor dem Projekt. Wir haben dafür keinen Namen gebraucht. Nur Erfahrung.

Warum wir NAO weiterentwickeln – bis heute

Seit der Einführung hat sich vieles verändert:

  • Märkte sind volatiler
  • Entscheidungen müssen schneller getroffen werden
  • Websites sind Vorfilter für KI und Algorithmen
  • Stakeholder sind heterogener
  • Aufmerksamkeit ist knapper

Was gleich geblieben ist: Der Bedarf an Klarheit.

Was sich verändert hat: Die Art, wie sie hergestellt wird.

Was heute Teil von NAO ist (und früher nicht)

NAO ist heute präziser, strukturierter und verbindlicher als vor sechs Jahren.

Dazu gehören:

  • klar definierte Ergebnisbausteine
  • Text-Wireframes statt abstrakter Konzepte
  • bewusste Abgrenzung von Design
  • Stakeholder-Maps mit Verantwortlichkeiten
  • Meilenstein-Pläne, auch für begrenzte Budgets

Nicht mehr „Wir überlegen mal“. Sondern: „So sieht die Entscheidungsvorlage aus.“

Viele dieser Bausteine sind nicht „mehr Leistung“, sondern die Konsequenz aus sechs Jahren Projekterfahrung. Sie sind entstanden, weil Klarheit messbar ruhiger macht – für Teams, Entscheider und Projekte.

Was bedeutet eigentlich NAO?

Die Abkürzung NAO war am Anfang kein großer Marken-Masterplan. Eher ein pragmatisches Konstrukt. In NRML steht das N für „normal“. Das A und O waren - ganz nüchtern - einfach ergänzt. In der falschen Reihenfolge.

Das hat mich lange geärgert. Weil man mit „von A bis O“ so schön hätte sagen können: vom Anfang bis zum Ende.

Aber genau daraus ist etwas Interessantes entstanden. NAO klingt wie NOW. Also: jetzt.

Und irgendwann war klar: Das passt besser als jede saubere Herleitung.

Wann wollen wir ein tragfähiges Konzept? Wann wollen wir Klarheit schaffen? Wann wollen wir ins Handeln kommen?

Nicht später. Nicht nach dem nächsten Meeting.

Jetzt. NOW. NAO.

Klarheit ist kein späterer Optimierungsschritt. Sie ist der Moment, in dem entschieden wird, ob ein Projekt tragen kann – oder nicht.

Warum wir NAO nicht aufweichen

Immer wieder kommt die Frage: „Können wir das nicht auch ohne Konzeptphase machen?“

Die ehrliche Antwort: Ja. Können wir.

Aber dann nicht mit derselben Verantwortung. NAO schützt Projekte. Und es schützt alle Beteiligten vor späteren Schuldzuweisungen.

Darauf verzichten wir nicht.

NAO ist bewusst kein Pflichtprogramm für alle. Es ist ein Angebot für Unternehmen, die lieber einmal sauber entscheiden als dreimal falsch korrigieren.

Für wen NAO nicht gedacht ist

NAO ist nicht für Unternehmen, die:

  • nur „mal schnell etwas brauchen“
  • Angebote vergleichen wollen
  • Entscheidungen delegieren, aber keine Verantwortung übernehmen
  • den Prozess abkürzen wollen

Das ist keine Abwertung. Das ist Klarheit.

Für wen NAO funktioniert

NAO funktioniert für Unternehmen, die:

  • ernsthaft investieren wollen
  • Entscheidungen treffen können
  • Klarheit vor Geschwindigkeit stellen
  • Verantwortung teilen, aber nicht zerstreuen

Für diese Unternehmen ist NAO kein Umweg. Sondern die Abkürzung.

Ein Gedanke zum Schluss

NAO ist kein Produkt, das wir erfunden haben, um uns zu differenzieren.

Es ist entstanden, weil wir sonst unsere Arbeit nicht mehr sauber hätten verantworten können.

Dass wir es seit sechs Jahren weiterentwickeln, liegt nicht an Trends. Sondern daran, dass Klarheit nie „fertig“ ist aber immer notwendig.

Wer beim Lesen gemerkt hat, dass Projekte ohne diesen Schritt unnötig schwer werden, der muss nicht sofort etwas ändern.

Manchmal reicht es, den Startpunkt einmal ehrlich zu überprüfen, bevor der nächste Schritt gemacht wird.

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Author

Kai Sommer

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